Fruchtsäfte unter der Lupe – Teil 1

Hallo Ihr Lieben,

mein heutiger Blog beschäftigt sich mit dem Thema Fruchtsäfte. Sie gelten nach wie vor als gesund, werden als Durstlöscher, Vitaminbombe, Schlankmacher und empfohlener Obstersatz angepriesen.

Grundsätzlich muss man sich ja am Fruchtsaftmarkt durchblicken können. Die Auswahl ist groß, die Nachfrage unersättlich und die Vermarktung von so manch angebotenem Frucht- & Gemüsesaftschrott überwältigend… Direktsäfte, Fruchtsaftkonzentrate, Fruchtnektar, Fruchtsaftgetränke, Obstspritzer… pfffffffff…

Nun ja… Eines sollte uns klar sein… Fruchtsäfte sind keine Getränke sondern pflanzliche Lebensmittel, die je nach Verarbeitung in flüssige, trinkbare Form gebracht werden!

Und ob man Obst am Stück oder gepresst zu sich nimmt, kann sehr wohl einen fundamentalen Einfluss auf die Gesundheit, das Wohlbefinden und Körpergewicht haben. Warum?

Hier eine kurze und einfache Zusammenfassung so mancher Irrtümer:

1. „Schlankmacher“... Stimmt nicht… In einem Liter Saft stecken etwa genauso viele Kalorien wie in einem Liter Cola oder Limonade. Nämlich durchschnittlich bis zu 500 Kcal und mehr – auch wenn es sich hierbei um gesunde Kalorien handelt!

Besser: Fruchtsäfte verdünnen!

2. „Vitamin- und Ballaststoffreich“… Nicht wirklich… sehr stark abhängig von Zubereitungsart und Verarbeitungsgrad des Fruchtgetränks… Sekundäre Pflanzenstoffe & wie auch Ballaststoffe sind in Fruchtsäften – abhängig von der Obstsorte und der Verarbeitung – meist nur in geringen Mengen bis gar nicht enthalten. Diese stecken vorwiegend in den Schalen bzw. Haut und gehen bei der Verarbeitung verloren.

Besser: Obst- & Gemüse mit Schale/Haut pürieren oder mixen statt entsaften.

3. „Durstlöscher“… Stimmt nicht… im Gegenteil… Fruchtsäfte fördern das Durst- & Appetitgefühl, können sich negativ auf den Blutzuckerspiegel auswirken…Durch die Verarbeitung und dadurch veränderte Struktur passieren sie den Verdauungstrakt leichter passieren und lassen den BZ-Spiegel schneller ansteigen

Besser: Nicht auf nüchternen Magen oder unverdünnt trinken.

4. Obstersatz… Stimmt nicht… Grundsätzlich spricht nichts gegen den Konsum von Frucht- oder Gemüsesäften… 0,2l können nachweislich sogar die empfohlene Tagesportion an Obst und Gemüse ersetzen. Dennoch sollte dies nicht täglich geschehen und auf keinen Fall sollte man den Obst- und Gemüseverzehr komplett durch Saft ersetzen.

Besser: Frucht- & Obstsäfte zur geschmacklichen Verfeinerung von Wasser oder für den Gusta zwischendurch…

Dennoch gilt: Ein gut zusammengesetzter Smoothie ist immer noch besser, als gar kein Obst und Gemüse zu essen!

In diesem Sinne… Lasst Euch das Obst & Gemüse schmecken… Egal in welcher Form… am besten jedoch frisch gepresst und sofort…

Eure Dalia

Danke für Euer Feedback :-)
Designtiger Webdesign Wien