DETOX Reihe: Wie kann man eine Übersäuerung messen?

DETOX Reihe: Wie kann man eine Übersäuerung messen?

Hallo meine Lieben,

wie schon beim letzten Blog erklärt, dreht sich beim DETOXen vieles um den Säuren-Basen-Haushalt. Der Körper ist Tag und Nacht im Einsatz, um ein dynamisches Gleichgewicht von Säuren und Basen herzustellen. Da der Säure-Basen-Haushalt an der Grundregulation von Atmung, Kreislauf, Verdauung und Zellstoffwechsel beteiligt ist, bilden sich in jedem Körper ständig Säuren: Kohlensäure entsteht bei der Atmung, Aminosäuren bei der Verstoffwechselung der Nahrung, Milchsäure bei schwerer Muskelarbeit und Harnsäure beim Abbau von Körperzellen. Diese Säuren werden in Blut, Darm, Nieren und über die Haut neutralisiert. Damit Säuren ausgeschieden werden, müssen sie an Basen gebunden werden. Daher ist eine basenbildende Ernährung sehr wichtig

Wie kann man den Säure-Basen-Haushalt messen?

Für die Messung des Säure-Basen-Haushaltes werden verschiedene Blut- und Urinuntersuchungen angeboten. Die einfachste und günstigste Methode ist die Bestimmung des Urin-ph-Wertes, der stark von der Ernährung abhängt. Mit Indikatorstreifen aus der Apotheke kann man selbst mehrmals am Tag den Urin untersuchen. Am Morgen werden sehr viele Säuren ausgeschieden, sodass der pH-Wert zu diesem Zeitpunkt im sauren Bereich unter 7 (7=neutral) liegt. Fleischreiche Ernährung z.B. verschiebt den Urin weiter in den sauren Bereich, viel Gemüse und Obst in den basischen Bereich.

Bei wiederholten Messungen am Tage liegen die Werte nach basenreichen Mahlzeiten im Normalfall über 7. Wenn der pH-Wert hingegen ständig im sauren Bereich liegt, kann dies auf einen Blockade im Säure-Basen-Haushalt hinweisen. Dann sollte die Ernährung unbedingt umgestellt und basenorientiert gekocht werden!

Die Messungen liefern natürlich nur grobe Hinweise über die Ausscheidung von Säuren; sie sagen jedoch nichts über den Säurezustand im Bindegewebe aus. Für eine Übersäurung in den Zellen gibt es andere Messmethoden. Angefangen vom Azisodesgriff (Hautfaltenmessung an verschiedenen Körperstellen) oder Untersuchungen der Pufferkapazitäten im Blut (nach Jörgensen). Ich arbeite z.B. mit einem Diagnose- und Therapiesystem mit dem ein Bild des energetischen Zustandes des Körpers erstellt wird und auch eine Übersäuerung des Körpers, welche über das Blut nicht diagnostiziert werden kann, erkennbar ist.

Fazit: Je stärker die Basenreserven, desto besser die Abwehr von “Säureattacken”. Wer sich überwiegend basenüberschüssig ernährt, der darf sich auch mal “Sünden” im Alltag erlauben.

Eure Dalia :-)

 

Das DETOX Rezept der Woche:

DETOX Marmelade DETOX Marmelade Zubereitung

 

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