Die häufigsten Mythen übers Dehnen

Die häufigsten Mythen übers Dehnen

Das Dehnen (oder auch Stretching) ist in der Trainingswissenschaft und Sportmedizin ein seit vielen Jahren ein widersprüchlich diskutiertes Thema. Da es bisher kein klares Für und Wider gibt, muss hier differenziert werden und jeder Einzelne für sich entscheiden, ob ihm ein Dehnprogramm gut tut oder nicht.

Richtig ist aber, dass v.a. Menschen, die unter Verspannungen leiden, unbeweglich sind oder eine immer wieder kehrende, gleiche und monotone Bewegung ausführen, von gezielten Dehnübungen profitieren können.

Die 3 häufigsten Mythen übers Dehnen

1. Dehnen schützt vor Verletzungen und beugt Muskelkater vor

Hierfür gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Stretching verbessert unsere Beweglichkeit, was zu einer allgemeinen Steigerung unseres Fitnesslevels beiträgt. Dehnen hat aber keinen direkten Einfluss auf eine Verletzungsprophylaxe.

Es gilt: Wärme Dich vor jeder Trainingseinheit auf, um das Verletzungsrisiko zu verringern. Führst Du intensive Belastungen ohne Erwärmung aus, ist die Wahrscheinlichkeit eines Muskelkaters höher.

2. Dehnen hilft bei Zerrungen

Eine Zerrung ist immer ein Anzeichen dafür, dass Du Deine Muskulatur überbeansprucht hast. Kleine Verletzungen in den sog. Muskelfasern führen dann zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. In diesem Fall ist ein Dehnprogramm kontraproduktiv und Du solltest damit warten, bis die Zerrung wieder abgeklungen ist und die Schmerzen verschwunden sind. Gleiches gilt für starken Muskelkater.

3. Durch Dehnen kann jeder gleich beweglich werden

Hierbei handelt es sich ganz klar um einen Mythos. Die Beweglichkeit jedes einzelnen Menschen ist durch seine individuelle Genetik bestimmt. Nur innerhalb dieses Bereiches können wir uns verbessern oder auch verschlechtern.

Tipp: Am besten trainiert man Beweglichkeit beim Krafttraining gleich mit. Aber das ist ein anderes Thema ;-)

Eure Dalia

Danke für Euer Feedback :-)
Designtiger Webdesign Wien