HIT Training – das Wunderworkout?

Intervalltraining (auch Hochintensives Intervalltraining: HIIT) ist in aller Munde und erlebt seit ein paar Jahren eine Art „Renaissance“. Eine Trainingsmethode, die durch abwechselnde Belastungs- und Erholungsphasen (Intervalle) gekennzeichnet ist. Dabei werden die Erholungsphasen von der Dauer und Intensität so gestaltet, dass sich der Organismus nicht vollständig erholen kann. Durch die unvollständige Erholung wird ein starker Trainingsreiz gesetzt (Wikipedia)

Vom empfohlenen moderatem Ausdauertraining wechseln immer mehr Freizeitsportler und Abnehmwillige zur Intervallmethode. Eine Trainingsmethode, die in kurzer Zeit viel Kalorien verbrennen soll, Fitnessleistungen schnell möglichst steigern kann und mit der man möglichst viel erreichen dürfte – so der Geheimtipp für jene, bei denen es schnell und einfach gehen muss.

Nur ist das wirklich so? Kann fehlende Trainingszeit tatsächlich durch ein kurzes und hartes Training ersetzt werden?

Ich meine nein, denn qualitativ hochwertiges Training sollte sich immer an den Bedürfnissen des einzelnen Sportlers orientieren und nicht an aktuelle Sporttrends!

Harte Intervalle für den Sportler können sowohl wichtig als auch überflüssig sein . Wer bereits eine gute Grundlagenausdauer hat, wird vom Kilometersammeln wahrscheinlich nicht mehr Leistung steigern können. Hierfür muss das Intervalltraining wohl eingebaut werden. Wer jedoch ins Training erst einsteigt und weder die körperlichen wie auch sportlichen Erfahrung mit sich bringt, der muss erst einmal ausreichend niedrig-intensive Belastungen sammeln. Denn nicht allzu selten folgt nach einem scheinbar schnellen Leistungsanstieg ein schneller Leistungsverlust wie auch zahlreiche Überlastungserscheinungen.

Intervalltraining zählt zu intensiven Belastungen und benötigt Ruhephasen und die richtige Regenerationszeit. Daher zählt abgestimmte ausgewogene Ernährung & ruhiger Schlaf zu den wichtigsten Regenerationsförderungsmitteln, um nach den belastenden Einheiten auch wirklich wieder erholt ans neue Training rangehen zu können und eine Leistungserfolg verzeichnen zu dürfen.

Fazit:
Intervalltraining ist eine vielversprechende Trainingsmethode mit vielen Anpassungen im Körper, die zu einem schnellen Leistungsfortschritt verhelfen kann jedoch bei zu intensiven Einheiten und zu schlechten Regenerationsphasen das Gegenteil bewirkt. Ein ausschließliches Training nach dem HIT-Konzept ist nicht empfehlenswert. Wer seine Grundlage verbessern will oder auf eine lang dauernde Belastung hinzielt, der kommt um eine längere Belastungen nicht herum. Eine Mischung aus intensivem Intervalltraining und niedrig – intensiven Belastungen nach der Dauermethode ist dagegen uneingeschränkt empfehlenswert.

Mein Tipp:
Trainiere in allen Trainingsbereichen bzw. in unterschiedlichen Stoffwechselbereichen und passe dein Training immer an deine Ziele und aktuelle Leistungsform an.

 

Eure Dalia :-)

Danke für Euer Feedback :-)
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