Macht Kuhmilch tatsächlich krank?

Mein heutiger Blog beschäftigt sich mit dem Thema Kuhmilch. Warum? Weil mich wieder zahlreiche Postings zu einer  Studie mit dem Titel “Havard-Studie: Kuhmilch macht krank” zum Nachdenken gebracht haben.

In diesem Artikel geht es darum, dass aufgrund von Studien und Testpersonen erkannt wurde, dass der Konsum von Kuhmilch aber auch Milchprodukten krank macht und den Prozess von Osteoporose unterstützt und sogar zu Krebs (einem sehr beliebten Angstmacher-Wort der heutigen Gesellschaft”) führt.

Grundsätzlich gebe ich jener Aussage recht, denn der Konsum von Milch und Milchprodukten führt zu Übersäuerungen im Körper. Um dieser Übersäuerung vorzubeugen, greift der Körper auf im Knochen eingelagerte Kalziumquellen zu, um der Übersäuerung entgegenzuwirken.

Nur von welchen Mengen reden wir hier? Geht es hier um den täglichen Konsum von Milch, Käse und Milchprodukten in erhöhten Mengen zu jeder Mahl- oder Tageszeit. Oder um die eine Scheibe Käse oder das bisschen Milch im täglichen Frühstückskaffee?

Die zweite Frage, die ich mir dabei stelle: Warum kann es überhaupt zu einem so ungewollt schnellen nicht altersbedingten Knochenabbau kommen? Wäre auch die andere Sichtweise legitim, zu behaupten, dass man über die tägliche Ernährung nicht genügend Kalzium zuführt, um genügend Reserven für solche Eventualitäten zu haben. Oder man grundsätzlich eine unausgewogene “ungesunde” Lebensweise führt, die generell keine Pufferzonen im Körper mehr ermöglichen oder zulassen?

Ein weiteres Argument gegen Milch ist, dass der erhöhte Milchkonsum auch zu Verschleimungen im Magen aber auch Hals-Nasen-Ohren Bereich führen kann. Dieser Behauptung gebe ich recht. Viele Kindern haben Erkrankungen, die mit einem hohen Milchkonsum assoziiert sind. Ich denke da besonders an den Tubenkatarrh, ein Vorstufe oder Folge einer Mittelohrentzündung oder an Nasenpolypen. Ebenso leiden Menschen, vor allem Kinder, durch erhöhtem Milchkonsum vermehrt unter chronischem Schnupfen oder Bronchitis. Die Chinesen führen die Ursache auf die wie bereits erwähnte Verschleimung zurück.

Fazit:

Ich bin kein absoluter Milchfeind aber auch kein absoluter Milchfreund. Milch oder Milchprodukte als supertolle Kalziumquelle anzupreisen, ist genauso schlecht wie sie komplett zu verurteilen.

Ein Abbau oder Heranziehen von Reserven aus dem Körper wird nicht nur ausschließlich durch übermäßigen Milchkonsum hervorgerufen sondern auch durch die Tatsache, dass die qualitativ hochwertig nährstoffreiche Nahrungszufuhr nicht in vertretbarer Relation zu den freien Radikalen oder  zu Übersäuerungen stehen, die durch generell falsche und einseitige Ernährung oder mangelnde Bewegung im Körper entstehen.

Den Essplan ausschließlich fast nur mit Milch und Milchprodukten zu gestalten ist genauso schlecht wie sich ausschließlich nur von Äpfeln und Bananen zu ernähren. Von einer Tafel Schokolade pro Woche werden wir wohl kaum zum Diabetiker oder Übergewichtigen. Vielmehr durch den generell täglich erhöhten Zuckerkonsum und/oder Mangel an Bewegung, den die Gesellschaft gar nicht mehr wahrnimmt und erkennt…

Mein Tipp:

Nutzt die Vorzüge von pflanzlichen Kalziumquellen aus Produkten wie z.B. grünem Gemüse oder Obst.

Es gibt sowohl tierische Alternativen zur Kuhmilch, die weitaus besser verdaulich sind wie aber auch vegane Alternativen aus Soja, Reis oder Hafer uvm.

Die Dosis macht das Gift! Und die ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich durch Alter, Lebensweise und Verträglichkeit begrenzt.

Eure Dalia :-)

 

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