Nahrungsmittelunverträglichkeiten – eine Modeerscheinung?

Nahrungsmittelunverträglichkeiten – eine Modeerscheinung?

Hallo meine Lieben,

mein heutiger Blog beschäftigt sich mit dem Thema „Ernährung und Nahrungsmittelunverträglichkeiten (NMU)“. Denn die von vielen belächelte Modekrankheit entwickelt sich anscheinend immer mehr zum Volksleiden. Nur was steckt dahinter bzw. ist das Phänomen Nahrungsintoleranz wirklich bloß eine Modeerscheinung oder verbirgt sich dahinter doch was Ernsteres?

Grundsätzlich sollte man Unverträglichkeiten von Allergien unterscheiden. Während es bei einer Lebensmittelallergie zu einer unmittelbaren Reaktion des Immunsystems kommt und Antikörper zur Bekämpfung des “Feindes” freigesetzt werden, handelt es sich bei Unverträglichkeiten um eine Störung im Verdauungssystem. Dabei kann der Körper wenig bis gar nicht Lebensmittel aufspalten, weil die notwendigen Enzyme zur Verdauung oder Verstoffwechselung bestimmter Nahrungsmittel nicht oder nur gering produziert werden können. Ebenso fehlt der unmittelbare Bezug zum Nahrungsmittel, da Symptome oft bis zu 30 Stunden später erst auftreten können. Umso schwieriger ist es daher, das auslösende Lebensmittel zu erkennen.

Mögliche Symptome wie Magen-Darm-Störungen (z-.B. Verstopfung, Durchfall, …) oder Dermatologische Prozesse (z.B. Akne, Ekzeme, Neurodermitis..) oder zu guter Letzt neurologische Störungen (z.B. Kopfschmerzen, Migräne, Müdigkeit, Asthma…) sind oft nur einige von so vielen anderen Anzeichen.

Nur warum “verbreitet” sich die Nahrungsunverträglichkeit so stark?
Wenn wir uns mehr mit der Nahrungsproblematik beschäftigen, so zeigt sich immer deutlicher, wie unausgewogen und einseitig die Ernährung vieler geworden ist. Auch werden Nahrungsmittel nicht mehr in Ihrer ursprünglichen Form konsumiert, sondern sind verändert oder verarbeitet durch Ergänzungsmittel, wie Farbstoffe, Hilfsstoffe, Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker, um das Lebensmittelangebot schmackhafter, schöner oder haltbarer für den Verbraucher zu machen .

Auch große Mengen an Zucker, welchen man schon in fast jedem Fertigprodukt findet, können NMU´s auslösen. Ebenso kann zu hoher Konsum von Milchprodukten eine Milchzuckerunverträglichkeit auslösen. Bereits 75% der Weltbevölkerung verlieren die Fähigkeit, Laktose zu spalten!

Nun ja. Generell sei gesagt, dass viele bereits „immun“ gegen die neue Art von Nahrungsmitteln sind, da der allbekannte Gewöhnungseffekt irgendwann eintritt. Dennoch ist für einige die neue Nahrungsmittelgeneration immer noch schwer zu verarbeiten und so entstehen dann viele Unverträglichkeiten gegen Lebens- & Nahrungsmittel.

Blöderweise können sich Unverträglichkeiten auch auf das Gewicht auswirken, da diese zu Fettverwertungsstörungen führen können und zu Entzündungen, die wiederum Übergewicht oder vermehrte Wassereinlagerungen verursachen können und zu guter Letzt auch zu unerwünschter Cellulite.

Fazit: Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind weder ein Trend noch ein Volksleiden, sondern eine Symptomatik die durch eine fast schon nicht mehr vermeidbare Ernährungsproblematik immer häufiger zum Vorschein kommt.

Tipp: Eine Austestung zahlt sich daher aus. Fakt ist, dass jede Art von Austestung den IST-Zustand ermittelt und deswegen auch wie bei einer Blutabnahme zur vorsorglichen Ermittlung diverser Mangelzustände regelmäßig kontrolliert werden sollte.

Eure Dalia

Danke für Euer Feedback :-)
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