Warum fällt es uns so schwer, Vorsätze umzusetzen?

Warum fällt es uns so schwer, Vorsätze umzusetzen?

Hallo meine Lieben,

bei meinem heutigen Blog geht es um den „mentalen Aspekt“, warum viele an ihren Vorsätzen scheitern. Viele Menschen wollen sich um diese Zeit gesünder und ausgewogener ernähren, erfolgreich abnehmen oder gar mit Sport beginnen. Doch was mit Euphorie und Hingabe beginnt, endet mit Ernüchterung, gebrochenem Willen und Selbstwertgefühl. Doch was hindert uns daran, mit unseren Vorsätzen erfolgreich zu sein oder zumindest länger als 4 Wochen durchzuhalten?

Meistens scheitert es an der Umsetzung im Alltag. Zu viele Verlockungen und Automatismen, die uns vom Weg abbringen. Ein wichtiger Aspekt unter diesen Punkten ist die Selbstkontrolle, für die eine gewisse Menge an mentaler Energie notwendig ist. Wird im Laufe des Tages zu viel an Energie verbraucht, wird es zunehmend schwieriger, weiteren Versuchungen erfolgreich zu wiederstehen. Dieses Phänomen lässt sich gut beobachten: Fällt es uns morgen noch leicht, unseren Vorsätzen treu zu bleiben, wird dies im Laufe des Tages immer schwieriger, da bereits eine gewisse Menge an mentaler Energie verbraucht wurde. Dieses Energiedepot wird im Ruhezustand wieder aufgefüllt. Daher sind Verschnaufpausen und erholsamer Schlaf sehr wichtig, um genügend Energie für unsere Selbstkontrolle zu haben.

Das Gute daran ist, dass man Selbstkontrolle wie einen Muskel trainieren kann. Denn je mehr ein Muskel beansprucht wird, umso schneller ermüdet er und umso eher benötigt er Pause, um wieder funktionieren zu können. Nicht anders funktioniert dies mit unserer Selbstkontrolle. Hat unser „Selbstkontrollmuskel“ an einem Tag bereits viel geleistet, wird es zunehmend schwieriger, weiteren Versuchungen erfolgreich zu wiederstehen. Somit handeln wir immer mehr impulsiv als unseren Vorsätzen entsprechend! Dem Körper fehlt einfach die mentale Energie, um Versuchungen länger zu widerstehen. Impulsives Handeln läuft übrigens unbewusst ab!

Nun ja. Wie sieht nun das Training dazu aus? Wie bereits gesagt. Die Fähigkeit der Selbstkontrolle kann genauso trainiert werden wie unsere Muskeln. Je öfter es uns gelingt, schwierige Momente der Versuchung zu überwinden, umso stärker wird unsere Selbstkontrolle. Erfolgserlebnisse helfen uns, das Selbstwertgefühl zu heben und uns in der Lage zu sehen, uns ausreichend zu disziplinieren Dadurch ist es wahrscheinlicher, das nächste Ziel zu erreichen.

Ein weiterer Aspekt ist der Automatismus. Mithilfe von einigen Strategien und Tricks ist es möglich, eigene Automatismen zu brechen oder „Schlechte“ durch „Erwünschte“ zu ersetzen! Deswegen ist es wichtig, die Umgebung so zu organisieren, dass automatisch das „Richtige“ passiert.

FAZIT: Egal ob du gerne zwischen deinen Hauptmahlzeiten snackst, über den Hunger hinaus isst oder du einfach zu wenig Kontinuität und Routine im Essverhalten hast. Für jeden Typen, allen Rahmenbedingungen und Fallen im Alltag gibt es unterschiedliche Strategien und Herangehensweisen. Fakt ist: es gibt keine Strategie, die zu jedem passt. Wer aber passende Handlungsalternativen kennt, der ist in der Lage, Automatismen zu brechen und Selbstkontrolle zu trainieren.

TIPP: Professionell beraten lassen und alles eurem Typen entsprechend ausprobieren. Somit ist das Schlimmste, was Euch passieren kann, im Nachhinein sagen zu müssen, es gar nicht erst probiert zu haben ;-)

Eure Dalia

“Quelle: FET.e.V. Essgewohnheiten ändern”

 

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