Wie gut sind Fertigprodukte – der Test

Wie gut sind Fertigprodukte – der Test

Hallo meine Lieben,

mein heutiger Blog beschäftigt sich mit dem Thema „Wie gut sind Fertiggerichte“ angelehnt an eine Reportage vor zwei Jahren im ZDF. Ich selber war einerseits sehr überrascht über einige Resultate andrerseits bestätigt über mein Wissen und meine Meinung zu diesem Thema.  Der Test beinhaltete 5 Kategorien: Transparenz, Qualität, Gesundheit, Ökobilanz & Geschmack. Fertiggerichte wurden mit selbstgekochter Kost verglichen. Es wurden ziemlich viele Fertiggerichte getestet, ein Starkoch wie auch TesterInnen engagiert  und Labors zwecks Analysen und Ergebnissen befragt und eingesetzt.

Dennoch finde ich so manche Ergebnisse etwas fraglich. Denn geht es nach der Reportage, so sind Fertiggerichte viel besser als ihr Ruf bzw. Image und das obwohl viele renommierte Hersteller nichts von der Transparenz ihrer Produkte preisgeben wollten. Frage ist nur WARUM???

In der Kategorie Qualität schnitten Fertigprodukte nicht gerade gut ab. Als Beispiel nahm man den sogenannten Form- oder Pressschinken, welcher aus Fleischresten besteht und dann mithilfe von Fleischklebern in seine abgepackte Form gebracht wird. Auch Chicken Nuggets wurden bei der Reportage zu Recht ins schlechte Licht gerückt. Dieser besteht zu einem sehr geringen Anteil aus Huhn. Der Rest aus Fett, Haut, Knochen und einer zusätzlichen Mischung aus Weizen und Wasser. All das gut verpackt in einer rausgebackenen Panade.

Was mich sehr verwundert hat, war das Kriterium „Gesundheit“. Hier schnitten Fertigprodukte gut und nicht einmal umso viel schlechter als selbst zubereitete Speisen ab, vor allem dann, wenn man Fertigprodukte abwechslungsreich zusammenstellt. Auch Zusatz- & Konservierungsstoffe wirken sich nicht schädlich auf die Gesundheit der Konsumenten aus. Vitamin- und Mineralstoffgehalt fanden sich nach der Zubereitung in den selbstgekochten Speisen mehr als in Fertigprodukten. Kalorienhaltiger waren jedoch fast immer die selbstgekochten Gerichte!

Geschmacklich konnten Fertigprodukte nicht so wirklich mit selbstgekochter frischer Ware mithalten. Dennoch war das eine oder andere Produkt aus verschiedenen Produktkategorien dabei, welches den Testpersonen geschmeckt hat. Fakt ist: Dass man aber, um zu wissen, wie was zu schmecken habe, seine Geschmacksnerven trainieren müsse, könne man eben nur, wenn man selber kocht, so der Starkoch aus dieser Reportage.

Das Ergebnis bei der Kategorie Ökobilanz zeigte, dass Fertigessen weniger Energie verbraucht als Selbstgekochtes. Beim CO2 Verbrauch von der Ernte bis zum Supermarkt gab es keinen erheblichen Unterschied. Jedoch verbrauchte der Weg vom Supermarkt, über  Lagerung und Zubereitung des Fertiggerichtes beim Konsumenten etwas weniger CO2 als Frischgekochtes.

Fazit: Wer ab und zu zu Fertiggerichten greift, tut sich nicht immer nur Schlechtes. Dennoch sollte man auch hier nicht an Qualität und Preis sparen. Ein Blick auf die Verpackungsrückseite und Kleingedrucktes zahlt sich aus. Großgedrucktes dient meistens Verkaufszwecken und Irreführungen! Fest steht, dass es für den Konsumenten fast schon unmöglich geworden ist, Etiketten und Inhaltsangaben richtig zu interpretieren oder gar zu verstehen. Und wem das zu kompliziert ist, der bleibt bei Oma´s Rezeptewelt kombiniert mit gesunder moderner Kochweise und internationalem Touch und greift nur in „Notfällen“ zur Fertigkost :-)

Eure Dalia

 

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