Stoffe, die das Hirn auf Fettleibigkeit programmieren, Teil 2

Stoffe, die das Hirn auf Fettleibigkeit programmieren, Teil 2

Hallo meine Lieben,

da ihr beim letzten Blog so brav geliked habt, gibt es wie versprochen einen weiteren Blog zum Thema „Stoffe, die das Hirn auf Fettleibigkeit programmieren“. Auch diesmal versuch ich einen groben, allgemeinen und verständlichen Beitrag dazu zu schreiben, da es mir nicht möglich ist, jeden Stoff im Detail zu analysieren.

Heute weiß man, dass Kalorien allein nicht ausschließlich für die Gewichtszunahme in der Bevölkerung weltweit verantwortlich sind. Viel mehr spielen chemische Signale, die ins unseren Lebensmitteln stecken, eine doch sehr bedeutende Rolle. „Glutamate, Weichmacher oder sogar Pestizide können sich ins Gehirn hacken und dort mit Falschsignalen den Energiestoffwechsel verwirren“, so der Hirnforscher Achim Peters. Die Folge: das Hirn verlangt immer mehr Energie, der Körper wird dicker und dicker. Die Forschung nennt das gestörter Brain Pull – das Hirn fordert mehr Energie als es braucht.

Salz macht süchtig:

Guanylsäure ist ein Geschmacksverstärker und findet man z.B. in Pommes, Saucen, oder Fertiggerichten. Seine volle Wirkung entfaltet er in stark salzhaltigen Lebensmitteln, was zum eigentlichen Problem führt: Salz macht süchtig, denn je mehr Salz wir essen desto mehr verlangt das Gehirn danach. Und da man in Fertigprodukten viel Salz benötigt, damit sich Guanylsäure so richtig im Geschmack entfalten kann, ist die Sucht nach Pizzen, Pommes usw. vorprogrammiert.

TIPP: Selber frisch und saisonal kochen und vermehrt Kräuter einsetzen. Pizza, Pommes und viele Fertiggerichte kann man oft einfach und schnell auch selber zubereiten. Und vielleicht kann auch ein gemeinsamer Kochabend eine nette Alternative zum Fernsehprogramm sein.

Teflon macht dick:

Teflon spart Öl und Kalorien und wird häufig als Beschichtung von Pfannen und Töpfen eingesetzt. Wer jedoch mit solchen beschichteten Küchenutensilien kocht, nimmt täglich kleine Mengen Teflon auf. Schon leichte Konzentrationen können auf Dauer zu einer Unterfunktion der Schilddrüse führen. So kann diese Unterfunktion zu verlangsamtem Herzschlag, zu Depressionen sowie zu einem verlangsamten Stoffwechsel und damit zu Übergewicht führen. Daher keine beschädigte Teflonbeschichteten Pfannen oder Töpfe benutzen und auf teflongeeignetes Besteck achten, um die Oberfläche nicht zu beschädigen.

TIPP: Der Einsatz von Teflon beim Kochen und Backen auf Dauer sehr viel Kalorien sparen. Jedoch sollte er mäßig und nicht nur eingesetzt werden. Und gewusst wie ist auch das Kochen mit herkömmlichen Pfannen und Töpfen kalorienarm und gesund möglich.

Antibiotika vernichten:

Antibiotika werden zur Behandlung von Infektionskrankheiten verwendet, die Bakterien abtöten sollen. Dabei unterscheiden sie aber nicht zwischen “guten” und “schlechten” Bakterien sondern töten auch nützliche Bakterien. Vor allem unsere Darmflora ist davon betroffen. Werden zu viele nützliche Bakterien abtötet, kann auf Dauer die Hormonregulation durcheinander gebracht werden, die wiederum für Appetit und Sättigung zuständig ist.

TIPP: der Wiederaufbau der Darmflora nach einem Antibiotikum ist sehr wichtig. Ebenso sollte man nicht gleich zu Antibiotika greifen – auch wenn es hier etwas länger mit der „Heilung“ dauern könnte – sondern in Rücksprache mit dem Arzt nach anderen Therapiemöglichkeiten schauen.

Wer mehr über dieses Thema lesen will, dem empfehle ich das Buch “Das egoistische Gehirn” von Achim Peters!

Eure Dalia :-)

 


Danke für Euer Feedback :-)
Designtiger Webdesign Wien