Die Wahrheit über Kokosöl

Die Wahrheit über Kokosöl

Hallo meine Lieben,

mein heutiger Blog beschäftigt sich mit dem Thema „Die Wahrheit über Kokosfett“. Bei meinem letzten Beratungsgespräch ging es um alternative Brat- Koch- & Backfette bzw -öle und ich war doch recht überrascht, wie sich die schlechte Nachrede über Kokosöl bzw. Kokosfett so hartnäckig durchsetzt .

Denn obwohl Kokosöl zwar als pflanzliches Produkt einen sehr hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren hat, so sind diese aber sehr gesund? Wie das sein kann, wo doch gesättigte Fettsäuren unser Cholesterin und weitere daraus resultierende Krankheiten negativ begünstigen soll?

Ganz einfach. Kokosöl oder -fett aus hat zwar einen für Pflanzen untypisch hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, jedoch handelt es sich bei Kokosfett um die sogenannten MCTs, den mittelkettigen Fettsäuren (Laurinsäure ist eine davon), die der Körper besonders gut aufnehmen kann und sich daher positiv auf die Zellentwicklung auswirken. Vor allem der hohe Anteil der darin enthaltenen Larinsäure soll sich positiv auf das Cholesterin auswirken. Sie senkt im Körper das „schlechte“ Cholesterin (LDL) und erhöht stattdessen das „gute“ (HDL).

Auch Butter besteht aus gesättigten Fettsäuren und ist in großen Mengen abzuraten, da sie sich bei hohem und dauerhaftem Konsum negativ auf den Cholesterinspiegel auswirkt und unser schützendes HDL-Cholesterin nicht erhöhen kann. Jedoch handelt es sich bei der Butter in erster Linie um kurzkettige Fettsäuren. Auch zum Braten und Frittieren bei hohen Temperaturen ist Butter nicht geeignet.

Mittelkettige Fettsäuren helfen auch beim Abnehmen, weil sie sich positiv auf den Leptinspiegel auswirken. Leptin ist eine Hormon, welches den Fettstoffwechsel reguliert und den Appetit hemmt. Ein weiterer positiver Effekt von MCTs sind deren antivirale, antimikrobielle und antimykotische Wirkung, sprich sie wirken gegen Viren, Bakterien und Pilzen.

FAZIT: Kokosöl oder die gehärtete Variante Kokosfett ist gesünder als ihr Ruf. Sie sind nicht nur reich an Vitaminen und Mineralstoffen sondern besitzen auch hochwertiges Fett, welches nicht nur gesundheitsfördernde Wirkung hat sondern auch leicht verdaulich ist. Durch den hohen Rauch- & Flammpunkt eignen sie sich hervorragend zum Braten, Kochen, Backen und Frittieren, vor allem auch wegen des neutralen Geschmacks. Es ist eine super Alternative zu anderen Fetten wie Butter oder Margarine und eine Abwechslung zu den herkömmlichen Pflanzenölen.

Dennoch gilt wie bei jedem anderen Öl: die Qualität und Herstellung des Öls entscheidet über gut und schlecht. Meide daher billig industriell hergestellte Ware und greif zu natürlichen biologischen Verfahren und Kokosprodukten.

Eure Dalia :-)

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